4. Mahnwache 8.2.2025

Rund 400 Menschen haben sich am Samstag, 8. Februar zur vierten Mahnwache für Demokratie und Vielfalt in Siegburg versammelt. Die Veranstaltung, organisiert von der Initiative „Siegburg zeigt Haltung“, war geprägt von einer offenen und solidarischen Atmosphäre. Menschen unterschiedlicher Hintergründe kamen zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, gegenseitigen Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.

Die Organisator*innen der Mahnwache formulierten einen eindringlichen Appell: „Unterschiedliche Ansichten gehören zur Demokratie. Entscheidend ist, wie wir damit umgehen: im respektvollen, konstruktiven und menschlichen Miteinander.“

Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler sorgten für eine besondere Atmosphäre und bekräftigte mit einem vielfältigen Programm die Botschaft der Mahnwache. Das Aulos-Flötenquartett begeisterte mit klassischer Musik. Der Chor KlangArt setzte mit populären Liedern zu Freiheit, Solidarität und Menschlichkeit ein emotionales Zeichen und lud die Teilnehmenden zum gemeinsamen Singen ein. Für mitreißende Klänge sorgte der aus Syrien stammende Künstler und Musiker Zouber Youssiph, der mit orientalischen Melodien die friedliche und ausgelassene Stimmung unterstrich. Claudia Böttcher von der Siegburger Studiobühne trug einen eigens verfassten Text zum Thema Miteinander vor. Das Saxophon-Quartett Sans Paroles bereicherte das Programm mit seinem abwechslungsreichen Repertoire. Alle Künstlerinnen und Künstler verbanden ihre Darbietungen mit einer klaren Botschaft: Demokratie und Vielfalt sind wertvolle Güter, die es zu schützen gilt.

Auch die Politik zeigte Präsenz. Siegburgs Bürgermeister Stefan Rosemann richtete eine kurze Ansprache an die Teilnehmenden und unterstrich die Wichtigkeit des Engagements für eine offene und demokratische Gesellschaft.

Foto: U. Neuser